Ausbildungsstunde auf einer Breezer 600

Am Freitag, den 17. Juli 2015 konnte ich bei der Skydreamer in Mainz-Finthen eine Ausbildungs- und Flugstunde auf einem Ultraleicht-Flugzeug durchführen. Der Himmel war an diesem Morgen sehr stark bewölkt, die Wolkengrenze lag bei ca. 8.000 Fuß und im Süden zog eine Gewitterfront über den Donnersberg von Mainz. Die Temperaturen betrugen um die 25 Grad Celcius.

Aerostyle Breezer 600 / D-MZSY

Nach einer sehr gründlichen theoretischen Einweisung am Boden und außerhalb des Fliegers durch meinen Fluglehrer Tim Willrich machte ich mich im Cockpit mit den Instrumenten vertraut. Dort gab mir Tim natürlich ebenso eine sehr ausführliche Einweisung wir schon zuvor außerhalb.

Cockpit

Nach einem letzten Check meldeten wir uns bei Tower „Mainz-Info“ und  gaben die Info für unser „Taxeln“ vom Vorfeld auf die Startbahn 26. Bei der UL-Fliegerei handelt es sich streng genommen um die Luftsportart „Ultraleicht“. Die maximale Abflugmasse der Ultraleichtflugzeuge darf in Deutschland 472,5 Kilogramm inklusive dem Gesamtrettungssystem nicht überschreiten. In der Regel erkennt man die UL-Flieger an ihrer Kennung, die immer mit dem Rufnamen „Delta-Mike“ (D-MZSY) beginnen.

Google Maps

Nach einer weiteren Meldung von uns an den Tower und die Info, dass wir startbereit sind, ging es raus über die Runway 26. Nach ca. 400 Meter hoben wir ab und stiegen auf ca. 3.500 Fuß. Während des Steigflugs erklärte mir Tim weitere Details über die Maschine und Steuerung.

Nach ca. 20 Minuten übergab er dann mir das Steuer und ich konnte anschließend für etwa 30 Minuten meine ersten Erfahrungen als „Pilot in command“ sammeln. Die Maschine reagierte extrem schnell und wir mussten einige Luftlöcher aussitzen 🙂 Ebenso kam es durch die Gewitterfront am Donnersberg zu leichten Regen und einigen stärkeren Sharewinden.

Nach weiteren 10 Minuten war die Ausbildungsstunde leider schon wieder zu Ende und wir gingen runter auf ca. 1.500 Fuß, bei der dann Tim wieder das Kommando für die anschließende Landung übernahm. Das sich die Windrichtung nicht geändert hatten, gingen wir in den Gegenanflug und drehten dann bei ca. 800 Fuß auf 257 Grad ein. Bei ca. 500 Fuß gingen wir dann mit der Motorleistung in den kompletten Leerlauf und Tim legte eine sanfte Landung hin.

Am Ground durfte ich dann wieder steuern und die Aufgabe den Flieger mit meinen beiden Füßen auf der Centerlinie zu halten erwies sich als echt schweres Unterfangen.

Der Ausflug in die Lüfte hat enormen Spaß gemacht und ich bedanke mich bei einem Freunden, die mir diesen Flug ermöglichten und vor allem natürlich bei Tim und seiner Flugschule Skydreamer.

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