Flug Emirates EK43: Von Dubai nach Frankfurt

Erstens kommt es anders, zweitens als man denkt 🙂 Nach einem viertägigen Aufenthalt in Dubai ging es am 21. März 2014 wieder zurück nach Frankfurt. Eigentlich sollte es mit Turkish Airlines von Dubai über Istanbul wieder nach Frankfurt gehen. Doch leider (na ja wie man es nimmt…) war die Maschine des Flugs TK761 total überbucht und so hatte ich das große Glück einen direkten Rückflug nach Frankfurt mit der Emirates genießen zu dürfen. Zwar war es vor dem Aflug noch ein wenig stressig, da nicht nur der geplante Flieger gewechselt werden musste, sondern ich auch noch vom Terminal 1 in Dubai hinüber zum neuen Terminal 3 wechseln musste.

Der große Unterschied zu Frankfurt ist der Nachtflugverkehr in Dubai. Und so war es auch nicht verwunderlich, dass die Terminals voll von ankommenden und abfliegenden Passagieren waren. Dies ist man ja in Frankfurt seit Öfnnung der Nordwestlandebahn überhaupt nicht mehr gewöhnt.

Mit einer Boeing 777-36N (ER) ging es dann vom Gate B28 am Terminal 3 um 03:20 Uhr in Richtung Frankfurt. Die Triple Seven wurde am 13. Februar 2009 von Boeing unter MSN 37705 ausgeliefert und verrichtet seit diesem Tag an treu ihren Dienst für die Fluggesellschaft der Emirates mit ihrem Sitz in den vereinigten arabischen Emiraten. Die Maschine, die unter der Kennung A6-ECN fliegt, ist mit zwei Triebwerken GE90-115B von General Electric ausgestattet. Das GE90 ist ein Turbofan-Triebwerk mit einem Fandurchmesser von 3251,2mm und einer während eines Belastungstests erzielten Schubkraft von 569kN (127.900lb) das größte und leistungsfähigste Strahltriebwerk der Luftfahrtgeschichte.

Die Boeing 777 ist ein zweistrahliges Großraum-Langstreckenflugzeug von Boeing für 300 bis 550 Passagiere. Sie ist das größte zweistrahlige Verkehrsflugzeug der Welt und durch die ETOPS-Zertifizierung (seit Anfang 2012 auch ETOPS 330) auch für Interkontinentalstrecken geeignet. Die einzelnen Varianten der Boeing 777 unterscheiden sich in Länge und Reichweite deutlich. Der Erstflug der Grundversion Boeing 777-200 fand 1994 statt. Vergleichbare Modelle zur Boeing 777 sind der Airbus A330 und A340 sowie die Iljuschin Il-96. Mit Stand April 2014 wurden 1196 von 1548 bestellten Flugzeugen dieses Typs ausgeliefert.

Der Flug EK043 verlief sehr angenehm und ich hatte einen Platz in der Economy Class an einem der Notausgänge. Einziges Manko war, dass ich den Start und die Landung nicht live auf dem Flight Entertainment Programm verfolgen konnte, da zu Start und Landung die Seitentische eingeklappt werden mussten. Der Bordservice und auch das Menue waren sehr gut, ebenso hat mir der Sternenhimmel an Bord sehr gut gefallen.

Die Boeing 777 ist das erste Flugzeug von Boeing, das mit einer sogenannten Fly-by-wire-Technik ausgestattet ist. Als das Flugzeug geplant wurde, entschied Boeing sich dafür, die üblichen Steuerhörner beizubehalten und nicht, wie bei vielen neu mit Fly-by-wire ausgestatteten Flugzeugen, mit sog. Sidesticks zu arbeiten. Die Technik überwacht u.a. die Fluglage und andere sicherheitsrelevante Informationen, um beispielsweise einem Strömungsabris vorzubeugen. Generell werden damit demnach sämtliche Befehle der Piloten überprüft und, wenn nötig, korrigiert oder es wird vor Gefahren gewarnt. Aufgrund möglicher Fehlalarme sind die Piloten trotzdem in der Lage, dieses System zu deaktivieren, falls sie es für richtig halten.

Insgesamt war der Flug mit Emirates ein großartiges Erlebnis und ich bin mir sicher, dass dies nicht mein letzter Flug mit dieser tollen Airline war 🙂

Unten habe ich noch ein Video der A6-ECN beim Start in Hamburg eingefügt.

A6-ECN beim Start in Hamburg

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