Eurowings ab Oktober erstmals in Frankfurt präsent

Die Lufthansa Group wird ihr touristisches Langstrecken-Angebot aus ihren Drehkreuzen in Frankfurt und München deutlich ausweiten. Nach den Erfolgen von Edelweiss in Zürich und dem Einsatz von ersten Eurowings-Langstreckenflugzeugen ab München, soll nun auch ein Angebot in Frankfurt und mehr Flüge ab München dazukommen. Das heißt für den Flughafen Frankfurt: erstmals wird ab Herbst 2019 Eurowings von der Mainmetropole abheben.

In einem ersten Schritt wird Eurowings zum Start des Winterflugplans im Oktober 2019 Flüge ab Frankfurt zu den beliebten Urlaubs-Inseln Mauritius und Barbados anbieten. Darüber hinaus stehen Flüge nach Windhoek (Namibia) auf dem Programm. Weitere Ziele sind in Planung. Alle Flüge sind ab 13. März 2019 buchbar.

Ab dem Münchner Drehkreuz bietet Eurowings bereits seit dem Sommer 2018 erfolgreich Langstreckenverbindungen zu ausgewählten touristischen Destinationen an. Im Winter 2019/20 wird Eurowings die bayerische Landeshauptstadt zusätzlich täglich mit Bangkok (Thailand) verbinden. Derzeit sind weitere Flugziele ab München in Planung.

Lufthansa unterstützt bei Vermarktung und Vertrieb der neuen Langstreckenziele
Die Lufthansa Group ist heute schon einer der größten Anbieter für Urlaubsreisen in ganz Europa. Die Nachfrage gerade in diesem Bereich steigt stark. Daher ist es nur konsequent, eine zusätzliche Produktlinie in Frankfurt anzubieten und das Angebot in München auszuweiten. Damit werden wir unsere Position weiter ausbauen. Über die Zubringerflüge der Lufthansa und die Drehkreuze Frankfurt und München können unsere Gäste künftig noch einfacher die schönsten Plätze der Welt erreichen“, sagt Harry Hohmeister, Mitglied im Vorstand der Deutschen Lufthansa AG und Chief Commercial Officer Network Airlines. Lufthansa wird bei der Vermarktung der neuen Eurowings Langstreckenziele mit ihrer weltweiten Vertriebsstärke sowie qualitativ hochwertigen Serviceprozessen am Boden unter¬stützen. Hohmeister: „Wir haben bewiesen, dass wir mehrere Marken und mehrere Drehkreuze aus einer Hand erfolgreich steuern können. Dieses Know-how setzen wir nun verstärkt auch im touristischen Bereich ein.“

So lauten einige Auszüge aus der heutigen Pressemeldung von Lufthansa. Was genau der Hintergrund für diese Entscheidung ist, erschließt sich mir bis jetzt noch nicht so richtig. Vor ein paar Monaten hieß es seitens der Lufthansa noch, dass der Standort Frankfurt für Lufthansa viel zu teuer ist und man künftig den Standort München zu Lasten Frankfurt ausbauen möchten. Zusätzlich wurde seitens der Eurowings erst vor einem Jahr der Standort der Langstreckenflotte von Köln nach Düsseldorf umgezogen, jetzt ein Jahr später geht es in Richtung Frankfurt. Weiterhin wird die Lufthansa zusätzlich noch die Zubringerflüge für die Langstrecke der Eurowings in Frankfurt durchführen. Für mich überhaupt nicht nachvollziehbar war ebenso die Entscheidung der Eurowings, die beiden neu eingeflotteten Airbus A340 nach nur einem Jahr wieder anzugeben. Zur Begründung im Januar 2019 nannte man die Vereinheitlichung der Flotte bei Eurowings. Hatte man dies nicht schon ein Jahr vorher gewusst, dass der A340 und A330 unterschiedliche Flieger sind? Nun ja, wir leben ja heute sicherlich in einer sehr schnelllebigen Zeit und sind ständig mit Veränderungen konfrontiert, aber eine zielgerichtete Unternehmenspolitik für dieses Thema kann ich derzeit hier nicht erkennen. Bin gespannt, ob in den nächsten Wochen mehr Details zu dieser Maßnahme bekannt werden.

Bilder: D-AXGB Eurowings Airbus A330-203 @ Köln Airport (CGN) / 18.07.2017

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