Motivationen des Planespotting

Unter uns Planespottern gibt es die unterschiedlichsten Motivationen über das sehr spezielle Hobby. Gott sei Dank sind die Zeiten, zu denen das Spotten von Flugzeugen Aufschlüsse zu militärischen Operationen gab, zumindest in unseren Regionen, vorbei. Als ich mit einigen Spottern im letzten Herbst vor einer Tour am Flughafen in Frankfurt mit dem Journalisten Marcel Richters von Merkurist.de auf einen Kaffee gemütlich zusammen saß, erzählten wir über unsere Beweggründe. Dem einen geht es generell um das Thema Technik bei den Flugzeugen, andere wiederum sind einfach von der Schönheit der Flugzeuge begeistert.

Flugverfolgung auf Flightradar24
Viele checken schon am späten Abend auf Flightradar24, welche Flieger von über dem Teich kommend, am nächsten Tag in Frankfurt landen werden. Der Flug wird zum Teil dann „live“ verfolgt und man plant die Mittagspause auch schon mal so in der Firma ein, dass man schnell mal einen Abstecher zur Landebahn machen kann, um eine spezielle Sonderlackierung zu erwischen. Marcel Richters, welcher uns bei der letzten Spottertour den ganzen Tag begleitete, nutzt für seinen Artikel die Überschrift „Mit Planespottern auf der Jagd“. Und Recht hat er damit. Meines Erachtens ist es bei den meisten Spottern die Kombination aus Jagen und Sammeln. Mit dem Wissen, dass man niemals alle Flieger vollständig haben wird.

Aufgeben gibt es nicht
Mir selbst ist es schon so oft passiert, dass ich wochenlang einem bestimmten Flugzeug auf Flightradar24 folgte. Als es dann wirklich nach Frankfurt kam, stand ich just zum Zeitpunkt der Landung an der falschen Runway. Solange dies in der Nähe meines Heimatflughafens passiert, nicht weiter schlimm. Wenn es aber extra dafür nach Köln, Düsseldorf oder Amsterdam ging, ist das schon sehr ärgerlich. Dennoch gilt bei uns Spottern generell das Motto „Aufgeben gibt es nicht, der Flieger kommt schon irgendwo anders noch einmal runter 🙂 “

Beitragsbild: Spottertour Flughafen Frankfurt am 26. Oktober 2018

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